Zuwendungsbescheid für das Projekt „Umweltbildungsprojekt Erzeugung regenerativer Energien"
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Zuwendungsbescheid für das Projekt „Umweltbildungsprojekt Erzeugung regenerativer Energien"
LEADER-Förderung für Umweltbildungsprojekt in Weyarn – Regenerative Energien und Trinkwasser als wertvolle Ressource anschaulich verknüpft
- 39.104,28 Euro LEADER-Förderung für ein innovatives Umweltbildungsprojekt
- Kombination aus Windkraft, Photovoltaik, Stromspeicherung und Wasserbewusstsein
Mit Unterstützung des EU-Förderprogramms LEADER realisiert das Kommunalunternehmen Gemeindewerke Weyarn ein umfassendes Umweltbildungsprojekt, das die Themen erneuerbare Energie, Stromspeicherung und verantwortungsvollen Umgang mit Trinkwasser miteinander verbindet. Ziel ist es, Bürgerinnen und Bürger sowie Schülerinnen und Schülern praxisnah zu vermitteln, wie eine nachhaltige Energie- und Wasserversorgung funktioniert und welche Rolle das eigene Verhalten dabei spielt.
Wie kann nachhaltige Energieversorgung im Alltag funktionieren und welche Rolle spielt dabei unser Trinkwasser? Mit einem neuen Umweltbildungsprojekt möchten die Gemeindewerke Weyarn genau diese Fragen anschaulich und praxisnah beantworten. Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz: Geplant ist die Errichtung einer starkwindfähigen Kleinwindanlage in Kombination mit einer Photovoltaikanlage und Batteriespeichern. Anhand dieser beispielhaften Infrastruktur wird das Zusammenspiel unterschiedlicher regenerativer Energieerzeugungsarten sichtbar gemacht.
Als zentraler Lernort des Projekts wird die kommunale Wasserversorgung dargestellt. Sie eignet sich besonders, da alle Gemeindebürger unmittelbar davon betroffen sind und das Thema entsprechend hohe Aufmerksamkeit erfährt. Das Projekt strahlt durch beim Kommunalunternehmen angeschlossenen Wasserversorgungsvereine bis in die Nachbargemeinde Irschenberg hinein. So wird Umweltbildung dort angesetzt, wo sie den Alltag vieler Menschen direkt berührt.
Ein weiterer Schwerpunkt des Projekts ist die Sensibilisierung für den Zusammenhang zwischen Wasserverbrauch, Abwasseraufkommen und Energiebedarf. Es soll verdeutlicht werden, dass ein hoher Trinkwasserverbrauch auch einen hohen Energieaufwand für Förderung, Speicherung und Aufbereitung bedeutet. Umgekehrt leistet ein sparsamer Umgang mit Wasser einen aktiven Beitrag zum Klima- und Ressourcenschutz.
„Das Projekt in Weyarn zeigt beispielhaft, wie Umweltbildung, kommunale Daseinsvorsorge und innovative Technik sinnvoll zusammengedacht werden können. Es macht Zusammenhänge sichtbar, stärkt Akzeptanz für erneuerbare Energien und leistet einen wichtigen Beitrag zur Bewusstseinsbildung in der Region“, darin sind sich Michael Pelzer, Vorsitzender der LAG Kreisentwicklung Miesbacher Land mit seinem Nachfolger, Weyarns Bürgermeister Leonhard Wöhr einig.
Aktuell wird die die Technik der Hochbehälter mit zugekauftem Strom betrieben. Der geplante Einsatz verschiedener regenerativer Kleinenergieerzeuger stellt einen innovativen Ansatz dar, der jedoch mit wirtschaftlichen Risiken für die Gebührenzahlerinnen und Gebührenzahler verbunden ist. Durch die LEADER-Förderung können diese Risiken deutlich reduziert und neue technische Lösungen erprobt werden, ohne die kommunale Wasserversorgung zu belasten.
„Uns ist wichtig, nicht nur in nachhaltige Technik zu investieren, sondern auch Wissen zu vermitteln. Das Projekt soll verständlich zeigen, wie Energieerzeugung, Stromspeicherung und Wasserversorgung zusammenhängen – und warum ein bewusster Umgang mit allen Ressourcen für uns alle relevant ist“, erklärt Christel Altenweger vom Kommunalunternehmen Gemeindewerke Weyarn.
Die LEADER-Förderung in Höhe von 39.104,28 Euro (30 Prozent der förderfähigen Kosten) unterstützt unter anderem den Kauf und die Installation einer Kleinwindkraftanlage, einer Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, die öffentliche Visualisierung der Energieerzeugung über einen Bildschirm sowie Maßnahmen zur Diebstahl- und Vandalensicherung.
Mit dem Projekt leisten die Gemeindewerke Weyarn einen wichtigen Beitrag zur Umweltbildung, zur Akzeptanz erneuerbarer Energien und zur langfristigen Sicherung einer nachhaltigen Energie- und Wasserversorgung auf kommunaler Ebene.
Michael Stacheter
LAG-Manager und Geschäftsleitung der LEADER LAG Kreisentwicklung Miesbacher Land e.V.
LAG Kreisentwicklung Miesbacher Land e.V.
Regionalentwicklung Oberland KU
Rathausplatz 2
83714 Miesbach
